Grundsteinlegung am 11.09.2015 für Wohnprojekt in Kreyenbrück

11. September 2015
xxP R E S S E M I T T E I L U N G
 

Grundsteinlegung am 11.09.2015 für Wohnprojekt in Kreyenbrück

GSG errichtet für rund 11 Mio. € 73 Mietwohnungen am Alten Postweg/Ecke Kielweg


„Mit der Fertigstellung der größtenteils öffentlich geförderten Wohnungen am Alten Postweg/ Ecke Kielweg rechnen wir bis Ende 2016“, berichtete GSG Geschäftsführer Stefan Könner und führte weiter aus, „dass die GSG damit auf den noch wie vor angespannten Wohnungsmarkt im Sektor der kleinen und bezahlbaren Wohnungen reagiert.“

„Es ist unser derzeit größtes zusammenhängendes Bauprojekt“, sagte Könner anlässlich der Grundsteinlegung und wies bei der Gelegenheit darauf hin, dass dies Teil eines Neubauprogramms von über 200 Wohnungen sei, die in den nächsten Monaten und im kommenden Jahr an verschiedenen Stellen in Oldenburg fertiggestellt würden.

Ein Hauptmieter am Alten Postweg steht schon seit längerem fest. Es sind die Gemeinnützigen Werkstätten Oldenburg, die dort gleich 16 Apartments für Beschäftigte der Werkstätten anmieten werden.

Mit der Anmietung der 16 Apartments setzen die GSG und die Gemeinnützigen Werkstätten Oldenburg e.V. ihre langjährige Partnerschaft bei der Realisierung von Wohnprojekten für Menschen mit Behinderung fort und sind somit Vorreiter bei der Entwicklung von selbstständigen Wohnangeboten in der Mitte der Gesellschaft, so Gerhard Wessels Vorstand der Gemeinnützigen Werkstätten.

„Insofern dürfen wir hier durchaus von einem inklusiven Wohncluster sprechen“, betont Stefan Könner und hebt in diesem Zusammenhang die seit Jahrzehnten bestehende gute Kooperation mit den Werkstätten hervor.

In einem der dreigeschossigen Neubauten entsteht im Erdgeschoss und im 1. Obergeschoss Platz für je eine Wohngemeinschaft mit 8 Personen. Jede WG verfügt über Einzelzimmer mit Bad, Gemeinschaftsküche, Wohnzimmer und Funktionsräume. Zielgruppe sind Beschäftigte der Gemeinnützigen Werkstätten mit einem relativ hohen Hilfebedarf als Alternative zu einem stationären Wohnangebot. „Durch die Einbindung in ein Mehrfamilienhaus mit nicht behinderten Mietern entsteht ein völlig neues und inklusives Wohnmodell“, berichtet Wolfgang Abend von den Gemeinnützigen Werkstätten.

„Auf der ehemaligen Resthoffläche entsteht derzeit ein Gebäudeensemble aus sechs unterschiedlich großen Gebäuden, die sich harmonisch in die von alten Bäumen gesäumte Fläche einfügen werden“, hebt Entwurfsverfasser Stefan Scheper vom Architekturbüro Sosath & Scheper hervor.

„Die verschiedenen, mit einer Mischung aus Putz und Ziegel gestalteten Häuser, erschaffen ein individuelles Wohnprojekt, in dessen Mitte ein zentraler Platz mit einer hohen Aufenthaltsqualität entsteht“, sagt Stefan Scheper.

Hervorzuheben ist die unmittelbare Nähe zu Verbrauchermärkten und die gute Anbindung an den ÖPNV. Ein Fußweg verbindet das Areal zudem mit der Sandkruger Straße.

Die 73 Neubauwohnungen verteilen sich auf insgesamt sechs unterschiedlich große Baukörper. Diese werden mit einem zentral gelegenen Blockheizkraftwerk beheizt.

Insgesamt entsteht eine Wohnfläche mit netto 5.700 m² Wohnfläche mit einem Wohnmix aus 1 – 3 Zimmerwohnungen zwischen 45 und 85 m2. “Damit erstellen wir ein Wohnangebot, welches nachhaltig am Markt nachgefragt wird“, berichtet Stefan Könner.

Auch in der weiteren Zukunft sieht der Geschäftsführer der GSG noch Bedarf nach Wohnraum vor allem für Wohnungssuchende mit schmalerem Einkommen. „Derartiger Wohnraum werde auch in Zukunft nur mit öffentlicher Förderung möglich sein“, so Könner.


Foto: Visualisierung Kielweg

www.gsg-oldenburg.de